FRIEDRICHSKOOG CLASSICS - Neun Tage Spitzensport finden ihren Abschluss

Foto: Mit einer harmonischen Vorstellung im Dressurviereck sicherten sich Sophie Ludewig und ihr westfälischer Hengst El Dorado den Sieg im Großen Preis von Friedrichskoog der Dressurreiter - Fotograf: Photo Rocket

Foto: Mit einer harmonischen Vorstellung im Dressurviereck sicherten sich Sophie Ludewig und ihr westfälischer Hengst El Dorado den Sieg im Großen Preis von Friedrichskoog der Dressurreiter - Fotograf: Photo Rocket

(Friedrichskoog) Mit dem Großen Preis der Dressurreiter endeten am Sonntag die vierten Friedrichskoog Classics. Neun Turniertage, hochklassiger Dressur- und Springsport, zufriedene Teilnehmer, zahlreiche Besucher und sommerliche Bedingungen prägten das Reitsportfestival am Meer. Vom ersten Start der Nachwuchspferde bis zum letzten Ritt im Dressurviereck bot Friedrichskoog einmal mehr beste Werbung für den Pferdesport an der Nordseeküste und weit darüber hinaus.

 

Bereits das erste Turnierwochenende setzte mit einer Startbereitschaftsquote von 92 Prozent ein deutliches Ausrufezeichen. Auch in der zweiten Turnierwoche bestätigte die durchweg positive Rückmeldung der Teilnehmer den Stellenwert des Reitsportfestivals am Meer. Ob Nachwuchspferde, Amateurreiter oder internationale Spitzenreiter – insgesamt boten die Friedrichskoog Classics ein vielseitiges Prüfungsprogramm für alle Alters- und Leistungsklassen. Ein besonderer Besuchermagnet war der Große Preis der Springreiter am Samstagabend. Vor der einzigartigen Kulisse des großen Ebbe-Flut-Platzes fieberten zahlreiche Zuschauer, Reitsportfans und Besucher aus den umliegenden Dithmarscher Gemeinden bis zum letzten Ritt mit und sorgten für eine besondere Atmosphäre. Am Ende setzte sich die Finnin Hanna Nordström mit ihrem niederländischen Wallach Iprimero durch und sicherte sich den Sieg im Großen Preis von Friedrichskoog.

 

Finale im Dressurviereck

 

Vier Entscheidungen standen am Finaltag der vierten Friedrichskoog Classics noch aus. Nach den Dressurprüfungen der Klassen M* und M** am Vormittag rückten am Nachmittag die schweren Prüfungen in den Mittelpunkt. Den Auftakt machte die Dressurprüfung der Klasse S*, der Preis der VR Bank Schleswig-Holstein Mitte. Über einen Heimsieg durfte sich Jaiken Dünn vom RV Frisia e.V. Friedrichskoog freuen. Mit ihrem Hannoveraner Wallach Floretto W v. Fürst Belissaro überzeugte die Reiterin aus Marne das Richtergremium und sicherte sich mit 69,781 Prozent den Sieg. Platz zwei ging an Annika Ketelsen mit der Trakehner Stute Pure Freude v. Shapiro (69,693 Prozent), Rang drei belegte Katja Bulgrin mit ihrer niederländischen Stute Jambalaya CL v. Charmeur (68,421 Prozent).

 

Den sportlichen Schlusspunkt der vierten Friedrichskoog Classics setzte anschließend die Dressurprüfung der Klasse S** – zugleich der Große Preis von Friedrichskoog der Dressurreiter. Den Sieg sicherte sich Sophie Ludewig vom RuRV Bad Segeberg u.U.e.V., die in den vergangenen zwei Wochen zu den Stammgästen an der Nordseeküste zählte.  Gemeinsam mit ihrem erst siebenjährigen westfälischen Hengst El Dorado v. Escamillo erhielt sie von den Richtern Bernd Melhorn, Cornelia Becker und Dr. Christiane Seitz 69,079 Prozent und setzte sich damit an die Spitze des Starterfeldes. Für Ludewig und den talentierten Hengst war es bereits der zweite Sieg bei den diesjährigen Friedrichskoog Classics. Bereits zum Turnierauftakt gewann das Paar die Dressurprüfung der Klasse S für Youngster, hinzu kam ein zweiter Platz am Dressurfreitag der zweiten Turnierwoche. Der Hengst stammt aus der Zucht von Frank Moormann und befindet sich im Besitz von Hans-Peter Mohr. Bereits im Frühjahr qualifizierte sich das Paar für die Al Shira'aa Bundeschampionate in Warendorf. Platz zwei im Großen Preis der Dressurreiter belegte erneut Annika Ketelsen mit Pure Freude, Rang drei ging an Jeanne-Marleen Schwiebert (RFSch Kellinghusen u.U.e.V.) mit dem Hannoveraner Wallach Dancing Dino v. Dancier.

 

Neun Tage Reitsportfestival am Meer

 

Neun Turniertage lang stand Friedrichskoog ganz im Zeichen des Pferdesports. Vom Nachwuchspferd bis zum internationalen Spitzensport boten die vierten Friedrichskoog Classics ein abwechslungsreiches Prüfungsprogramm im Spring- und Dressursport. Mitorganisator Tim Thiel zog zum Abschluss der Veranstaltung eine rundum positives Fazit: „Die beiden Turnierwochenenden haben uns wirklich sehr viel Spaß gemacht. Wir hatten tolles Wetter, haben sowohl im Springen als auch in der Dressur hochklassigen Sport und viele großartige Ritte gesehen. Über die Terminüberschneidung mit Ehlersdorf haben wir uns zu Beginn der zweiten Woche zwar etwas geärgert, weil unsere Springpferdeprüfungen und der neue Prüfungsmodus darunter gelitten haben. Umso mehr hat uns der Samstag mit seinen vielen Teilnehmern, dem tollen Sport und der großartigen Stimmung entschädigt. Auch der Dressurabschluss zeigt noch einmal, welch hohes sportliches Niveau wir hier in Friedrichskoog erleben dürfen. Genau das macht die Friedrichskoog Classics aus.“

 

Dass das Reitsportfestival am Meer bei den Teilnehmern so gut ankommt, bestätigt für Thiel vor allem das direkte Feedback der Reiter: „Viele Reiter haben uns gesagt, wie unkompliziert und harmonisch bei uns alles abläuft – von der Meldestelle bis zum Miteinander auf der gesamten Anlage. Wir versuchen, das Turnier so persönlich wie möglich zu gestalten. Auch unsere Sprecherin Melanie Stieler wird immer wieder ausdrücklich gelobt. Solche Rückmeldungen freuen uns natürlich riesig und zeigen uns, dass sich die Liebe zum Detail auszahlt.“

 

Zum Abschluss der vierten Friedrichskoog Classics bedankte sich Turniersprecherin Melanie Stieler im Namen des gesamten Veranstalterteams bei den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz maßgeblich zum Gelingen der Veranstaltung beitrugen. Ihr Dank galt ebenso dem engagierten Cateringteam, den großzügigen Sponsoren – ohne deren Unterstützung ein Turnier dieser Größenordnung heute kaum noch möglich wäre –, den Richtern, Parcoursbauern sowie allen weiteren Beteiligten hinter den Kulissen. Gemeinsam mit den Teilnehmern und den zahlreichen Besuchern machten sie die vierten Friedrichskoog Classics erneut zu einem Reitsportfestival mit ganz besonderem Charme. „Neun Tage Friedrichskoog – mit Höhen und Tiefen, mit Spannung und Freude, vor allem aber mit ganz viel Enthusiasmus für den Reitsport“, brachte sie die vergangenen beiden Turnierwochen treffend auf den Punkt.

 

Vorfreude auf die fünfte Auflage

 

Der Termin für die Friedrichskoog Classics im kommenden Jahr steht bereits schon fest. Die fünfte Auflage des Reitsportfestivals am Meer wird dann erneut an den ersten beiden Wochenenden der bayerischen Sommerferien stattfinden. Also können sich Reiter, Pferdesportfreunde und Besucher bereits jetzt schon freuen. Mit neun erfolgreichen Turniertagen, hochklassigem Sport und einer rundum positiven Resonanz geht die vierte Auflage der Friedrichskoog Classics zu Ende – und gleichzeitig wächst bereits die Vorfreude auf ein Wiedersehen an der Nordseeküste im nächsten Jahr, wenn es wieder heißt: Willkommen zu den Friedrichskoog Classics.

 

PM

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