Sandra Auffarth auf Quirici H beendet den Großen Preis auf Platz vier
Die Global Champions Tour der Springreiter nähert sich allmählich ihrem Saisonfinale. Die elfte Etappe führte die Reiterinnen und Reiter mit ihren Pferden nach London. Direkt neben dem berühmten „Royal Hospital Chelsea“, eine Einrichtung für Kriegsinvaliden, gelang dem deutschen Springsport ein großer Erfolg. Die beiden Olympiasieger Christian Kukuk und sein westfälischer Wallach Checker meisterten den Stechparcours des hoch dotierten „Longines Grand Prix“ fehlerfrei in der Bestzeit und verwiesen den Briten Scott Brash mit Hello Folie auf den zweiten Platz. Der dritte Platz fiel ebenfalls an ein britisches Paar, Harry Charles mit Ballypatrick Tiberius.
Der deutsche Springsport war mit gleich sieben Paaren im Großen Preis vertreten. Der italienische Parcourschef Uliano Vezzani, der viele Große Preise der Global Champions Tour gestaltet, hatte es den Aktiven nicht allzu schwer gemacht. Von den 40 Reiterinnen und Reitern erreichten 14 nach fehlerfreiem Umlauf das Stechen, darunter mit Christian Kukuk, Maximilian Weishaupt, Sandra Auffarth und Christian Ahlmann auch vier Deutsche. Am schnellsten beendete Christian Kukuk mit dem westfälischen Comme il Faut-Sohn Checker den Kurs. Der Schimmel galoppierte in 42,14 Sekunden fehlerfrei über die Ziellinie. Dass der Brite Scott Brash zu den schnellsten Reitern der Welt gehört, ist allgemein bekannt, doch diesmal war seine französische Stute Hello Folie einen Hauch zu langsam (Platz zwei, 42,32 Sekunden). Auch der junge britische Draufgänger Harry Charles konnte Kukuks Zeit nicht unterbieten. Mit dem Hengst Ballypatrick Tiberius v. Caligula aus dem Zuchtverband Oldenburg International benötigte er 43,29 Sekunden, aber auch fehlerfrei. Den Kampf um Sekundenbruchteile erlebte ebenso Sandra Auffarth. Die Vielseitigkeits-Weltmeisterin, die sich in den letzten Jahren mehr und mehr auf den Springsport fokussiert hat, steuerte ihren Hannoveraner Quirici H v. Quaid in 43,47 Sekunden ins Ziel, Platz vier. Und so knapp ging es weiter. Maximilian Weishaupt und der Holsteiner Verbandshengst Zucchero HV v. Zirocco Blue folgten auf Rang fünf (0/43,75) und auch Christian Ahlmann beendete das Stechen ohne Fehler. Sein westfälischer Hengst Untouched LB v. United Touch S belegte Rang sechs (0/43,81).Nun gastiert die Global Champions Tour noch in Valkenswaard, Wien, Rom, Kairo und Rabat, ehe die „Play Offs“ in Saudi-Arabiens Hauptstadt Riad den Schlusspunkt für 2026 setzen. Pferdesport Deutschland / hen




























