Dänemark gewinnt Nationenpreis vor Schweden, Deutschland und den Niederlanden
Das dänische Dressurteam ist seiner Favoritenrolle beim CDIO5* im schwedischen Falsterbo mit einem souveränen Sieg gerecht geworden. Cathrine Laudrup-Dufour erzielte im Grand Prix 83,718 Prozent, die Mannschaft brachte es im Nationenpreis auf eine Prozentsumme von 229,653. Das zweitbeste Ergebnis gelang dem schwedischen Quartett (212,609). Für Deutschland gingen Moritz Treffinger, Evelyn Eger, Leonie Richter und Helen Langehanenberg an den Start (211, Platz drei). Leonie Richter steuerte mit dem Hannoveraner Hengst Lord Europe das beste deutsche Resultat bei (71,152).
Vier Nationen, Deutschland, Dänemark, Schweden und die Niederlande, hatten eine Mannschaft zum Nationenpreis nach Falsterbo geschickt. Für manche Paare war dies die letzte Formüberprüfung vor der Weltmeisterschaft, die im August in Aachen ausgetragen wird. Leonie Richter stellte bei ihrer Nationenpreis-Premiere den zehn Jahre alten Hannoveraner Hengst Lord Europe v. Lord Leatherdale vor. Die 30-Jährige zeigte eine sehr ansprechende Prüfung, die die Richtergruppe mit 71,152 Prozent honorierte. In der Einzelwertung entsprach dies Platz sechs. Seit Anfang des Jahres als selbständige Ausbilderin tätig, erzielte sie mit dem eleganten Rapphengst in den vergangenen Monaten vordere Platzierungen unter anderem bei der Deutschen Meisterschaft in Balve, beim Deutschen Dressur-Derby in Hamburg, beim Turnier Horses and Dreams in Hagen sowie bei der dänischen Hengstkörung.
Richters 23-jähriger Teamkollege und Shootingstar der deutschen Dressur, Moritz Treffinger, rangierte mit dem Oldenburger Hengst Fiderdance v. Fidertanz einen Platz hinter Richter und Lord Europe. Auch dieses Paar leistete sich keine Lektionsfehler (70,565). Helen Langehanenberg und die Hannoveraner Damsey-Tochter Daniela blieben mit 69,283 Prozent knapp unter der 70 Prozent-Marke (Platz elf), ebenso Evelyn Eger und der Oldenburger Wallach Global Power OLD v. Grey Flanell (68,522, Platz zwölf, Streichergebnis). Insgesamt erreichte die deutsche Mannschaft die Summe von glatten 211 Prozentpunkten.Bundestrainerin Monica Theodorescu verfolgte den Grand Prix aus der Ferne, vor Ort betreute Co-Trainer Hendrik Lochthowe die deutsche Mannschaft. Sie war rundum zufrieden mit den gezeigten Leistungen. „Ich bin froh, dass wie einen Podiumsplatz geschafft haben. Wir hatten mit Leonie Richter, Moritz Treffinger und Evelyn Eger ein noch junges Team am Start. Erfreulich ist außerdem, dass wir bei der Nationenpreisserie wieder die Führung übernommen haben“, sagte sie. Für diese Serie gibt zwar keinen Preis oder Pokal, aber Nationenpreis-Siege sind immer eine Frage der Ehre. Deutschland hatte in Fontainebleau und Hagen gewonnen, in Wellington Platz zwei erzielt und in Lier sowie nun in Falsterbo Platz drei.Drei der vier siegreichen dänischen Teilnehmer saßen im Sattel deutscher Pferde. Die haushohe Favoritin Cathrine Laudrup-Dufour (34) und die elegante Hannoveranerin Mount St John Freestyle v. Fidermark, die im vergangenen Jahr zwei Silbermedaillen bei der Europameisterschaft in Crozet (Frankreich) gewonnen hatten, begeisterten das Publikum und die Richtergruppe gleichermaßen mit einem perfekten Grand Prix. 83,718 Prozent waren der verdiente Lohn. Auch ihr Landsmann Daniel Bachmann Andersen wusste mit dem Oldenburger Flash Gordon zu gefallen. Der Fiderbach-Nachkomme und sein baumlanger Reiter wurden mit glatten 74 Prozent bewertet, Platz zwei in der Einzelwertung. Zum Team gehörten außerdem Anna Zibrandtsen und der Oldenburger Quel Filou v. Quaterback sowie Nadja Aaboe Sloth mit dem dänischen Wallach Favour Gersdorf v. Foundation. In der Summe führte die dänische Equipe mit 229,653 das Ranking souverän an. Knapp vor Deutschland behauptete sich die schwedische Equipe auf dem zweiten Platz (212,609). Ihr bestes Teammitglied war Patrik Kittel, der den schwedischen Wallach Touchdown v. Quaterback zu 73,174 Prozent führte. Platz vier belegten die Niederländer (207,457). Pferdesport Deutschland / hen





























