U25-EM: Einzelgold für Rose Oatley und Alive and Kicking

Erster Einzeltitel für das Paar in der U25-Tour

Mit persönlicher Bestleistung sicherten sich Rose Oatley und die zwölfjährige Westfalenstute Alive and Kicking Einzelgold! Lucie-Anouk Baumgürtel und Zinq First Vienna FR FRH verpassten das Podium hauchdünn. 

 

Seit Ende März sind Rose Oatley und Alive and Kicking, genannt Audrey, ein Paar. Bereits bei den Deutschen Meisterschaften gewannen die beiden zwei Medaillen, nun sicherten sie sich die zweite Goldmedaille bei den U25-Europameisterschaften in Pilisjaszfalu. Mit stolzen 74,897 Prozent holten die beiden den Titel. „Das war ein galaktischer Ritt. Das war Gänsehaut mit Tränen in den Augen. Rose war hochkonzentriert und hat genau das umgesetzt, was sie in den vergangenen Tagen noch mit Bundestrainer Hans-Heinrich Meyer zu Strohen erarbeitet hat. Es war beeindruckend, wie konzentriert die beiden die Aufgabe absolviert haben", schwärmte Equipe-Chefin Cornelia Albrecht. 

 

Auf dem zweiten Platz beendete Marten Luiten aus den Niederlanden mit dem Westfalen Johnny die Einzelwertung. Auf dem dritten Platz sahen die Richter Alexander Yde Helgstrand mit Inspiration PF. Ganz knapp am Podium vorbei schrammten Lucie-Anouk Baumgürtel und ihre selbstausgebildete Hannoveraner Stute.  „Auf der Schlusslinie ließ die Kraft beim Pferd etwas nach, so dass sie dort nicht die letzten Prozentpünktchen sammeln konnte. Es ist schade, da Lucie-Anouk wieder ganz feines, harmonisches Reiten gezeigt hat und mit ihrem Pferd demonstriert hat, mit welcher Leichtigkeit Dressuraufgaben absolviert werden können", lobte Cornelia Albrecht die Viertplatzierte. 

 

Am Sonntag geht es im ungarischen Pilisjaszfalu um die Medaillen in der Kür. Drei deutsche Paare dürfen an der Prüfung teilnehmen. Neben Oatley und Baumgürtel wird Pia-Carlotta Gagel mit ihrem Oldenburger Riccio an den Start gehen. Das Pferd von Katharina Schuster habe sich in der Einzelprüfung leicht ablenken lassen, wodurch die beiden nicht, wie in der Teamwertung, zeigen konnten, in welch guter Form sie sind, erklärte Cornelia Albrecht. 

 

Zu den Ergebnissen

 

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