Foto: Sie brachten heute die zweitbeste Leistung im DHL-Preis: Jonelle Price und Senor Crocodillo - Fotograf: ALRV/Leonie Minten
Am heutigen Donnerstag starteten die Vielseitigkeitsreiter mit dem ersten Teil der Dressur in die FEI World Championships Aachen 2026.
Mit farbenfrohem Blumenschmuck und bestens besetzten Rängen präsentierte sich Stadion 2 im Allianz Park als perfekte Bühne für den Auftakt der FEI Eventing World Championship. Im DHL-Preis, der sowohl für die Einzel- als auch für die Teamwertung entscheidend ist, zeigten heute die ersten 43 der insgesamt 87 Starter ihre Dressurlektionen auf dem angelegten Rasenviereck. Die beste Prüfung des Tages gelang dem Briten Tom McEwen im Sattel seines routinierten JL Dublin. Der Weltranglisten-Fünfte zog nach seinem Ritt, der mit 26,6 Punkten bewertet wurde, ein positives Fazit – auch wenn er insgeheim auf eine noch höhere Wertung gehofft hatte. „Mein Pferd war zu Beginn der Prüfung etwas heiß“, erklärte der 35-Jährige. Zudem brachte ausgerechnet eine lästige Fliege in einem entscheidenden Moment die Konzentration des 15-jährigen Holsteiners durcheinander – jenes Pferdes, das bereits bei den Olympischen Spielen in Paris 2024 McEwens Partner war und mit ihm Team-Gold gewann. „Trotzdem ist es ein wirklich starkes Ergebnis für unser Team.“
Eine weitere starke Runde für die britische Equipe lieferte Gemma Stevens, die bereits 2018 bei den Weltreiterspielen in Tryon (USA) zum siegreichen Team gehörte. In Aachen sitzt sie im Sattel des 14-jährigen Schimmelwallachs Flash Cooley, über den sie sagt: „Er ist zwar klein, aber er hat ein riesiges Herz.“ Lediglich ein kleines Missverständnis beim letzten fliegenden Wechsel kostete wertvolle Punkte. Mit 29,3 Punkten trug Stevens jedoch entscheidend dazu bei, dass Großbritannien nach dem ersten Tag die Führung übernommen hat – wenn auch punktgleich mit der Mannschaft aus Neuseeland (jeweils 55,9).
Für das Team aus Übersee sorgten Jonelle Price mit Senor Crocodillo (27,2) sowie Clarke Johnstone mit Rocket Man (28,7) für ein ebenso gutes Gesamtergebnis. In Lauerstellung auf Rang drei folgt die deutsche Equipe: Für die Gastgeber zeigten heute Libussa Lübbeke mit Caramia FRH (31,3) und Malin Hansen-Hotopp mit Carlitos Quidditch K (28,6) solide Vorstellungen im Viereck.
Morgen steht ab 9.30 Uhr der zweite Teil der Dressurprüfung im DHL-Preis auf dem Programm. Dann greifen unter anderem der dreifache Einzel-Olympiasieger Michael Jung mit fischerChipmunk FRH für Deutschland, die britische Doppel-Europameisterin Laura Collett mit London sowie der Weltranglisten-Erste Tim Price (NZL) mit Falco ins Geschehen ein.
Sie wollen bei der Vielseitigkeit hautnah und live dabei sein? Dann sichern Sie sich noch heute Ihr Ticket im Onlineshop, an der Tickethotline unter 0241-9171111 oder in der Geschäftsstelle des Aachen-Laurensberger Rennvereins.
PM





























