Festival des Dressurpferdes 2026: Vier Tage voller Dressursport, Pferdeleidenschaft und Marbacher Atmosphäre

20. bis 23. August 2026 im Haupt- und Landgestüt Marbach – Eintritt frei

 

Wenn imposante Dressurpferde, gespannte Zuschauer und der ganz besondere Charme des Haupt- und Landgestüts Marbach aufeinandertreffen, ist wieder Zeit für das Festival des Dressurpferdes. Vom 20. bis 23. August 2026 wird Marbach zum Treffpunkt für Dressurreiterinnen und Dressurreiter, Pferdefreunde, Familien und alle, die die faszinierende Verbindung zwischen Mensch und Pferd hautnah erleben möchten.

 

Vier Tage lang reicht das sportliche Spektrum von Nachwuchs- und Ponyprüfungen bis hin zum hochkarätigen Dressursport der Klasse S***. Der Eintritt zum Turnier ist frei – beste Voraussetzungen also für einen sommerlichen Ausflug ins Gestüt.

 

Von der Nachwuchsförderung bis zum großen Finale

 

Der Donnerstag, 20. August, steht ganz im Zeichen des Nachwuchses: Beim „Tag der Jugend“ des Württembergischen Pferdesportverbandes reiten junge Reiterinnen und Reiter in Dressur- und Ponyprüfungen um Qualifikationen zum Landesjugendcup. Am Nachmittag wartet mit dem Prix St. Georges der Klasse S* gleichzeitig die erste Qualifikation zum Süddeutschen Championat der Berufsreiter.

 

Auch am Freitag wird es sportlich hochklassig. Besonders spannend: Um 12.15 Uhr geht es in der Dressurprüfung Kl. S** – Intermediaire I um die zweite Qualifikation zum Süddeutschen Championat der Berufsreiter. Um 14.30 Uhr folgt die Dressurprüfung Kl. S* auf Trense für 7- bis 9-jährige Pferde – die Qualifikation für die Sonntagsprüfung und zugleich die Bühne für den Xenophon-Sonderehrenpreis für pferdegerechtes Abreiten.

 

Am Samstag steigt dann einer der Höhepunkte des Festivals: Um 15.00 Uhr wird in der Dressurprüfung Kl. S mit Pferdewechsel das Finale des Süddeutschen Championats der Berufsreiter 2026 ausgetragen. Bereits um 11.00 Uhr qualifizieren sich die Paare in der Intermediaire A für das große S***-Finale am Sonntag. Für Kinder gibt es um 14.00 Uhr zudem einen Kostüm-Führzügel-Wettbewerb, bevor um 16.30 Uhr die Ponyreiterinnen und -reiter um die Qualifikation zum Pony-Dressur-Master Baden-Württemberg kämpfen.

 

Der Sonntag gehört schließlich den Finalisten: Nach Prüfungen für junge Dressurpferde stehen ab 11.15 Uhr die besten 12 Paare der S*-Qualifikation im Finale der 7- bis 9-jährigen Pferde im Viereck. Um 13.00 Uhr folgt die Amateur-Klasse S* – Prix St. Georges, bevor um 15.15 Uhr mit der Dressurprüfung Kl. S*** – Intermediaire II das sportliche Finale des Festivals ansteht. Startberechtigt sind hier die 15 besten Teilnehmer aus der Intermediaire A vom Samstag.

 

Namhafte Reiterinnen und Reiter im Starterfeld

 

Auch die Nennungslisten versprechen spannende Begegnungen. Unter den gemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern finden sich unter anderem Lukas Maier, Fanny Markström, Konrad Müller, Kristina Olson, Sarah Viktoria Pürmaier und Beate Siegle. Sie sind in den hochklassigen Prüfungen bis zur Klasse S** vertreten.

 

In den S***-Prüfungen stehen zudem unter anderem Freya Bistritz, Annika-Berenike Dörr, Ines Fleischmann, Joachim Giersch, Julia Giner-Gützkow, Carolin Hergenröder, Melanie Hofmann und Nicole Isser auf der Nennungsliste. Damit verspricht das Festival nicht nur sportliche Vielfalt, sondern auch ein stark besetztes Teilnehmerfeld.

 

Xenophon-Sonderehrenpreis: Wenn gutes Reiten vor dem Start beginnt

 

Ein besonderer Moment erwartet die Besucher am Freitag in der Dressurprüfung Kl. S auf Trense*: Hier wird der Xenophon-Sonderehrenpreis für pferdegerechtes Abreiten vergeben. Die Auszeichnung setzt bewusst dort an, wo der eigentliche Turnierauftritt beginnt – auf dem Abreiteplatz. Im Mittelpunkt steht nicht allein die Platzierung im Viereck. Bewertet werden vielmehr der pferdegerechte und zielgerichtete Umgang mit dem Pferd bei der Vorbereitung auf die Prüfung: Wie wird das Pferd gelöst und gearbeitet? Passt die Arbeit zu Alter und Ausbildungsstand? Werden Pausen berücksichtigt? Und wie harmonisch und respektvoll gehen Pferd und Reiter miteinander um? Eine gute Platzierung ist für die Vergabe des Preises ausdrücklich nicht entscheidend. Damit setzt der Sonderpreis ein wichtiges Zeichen für die klassische Reitkultur und für einen Sport, bei dem Leistung und Pferdewohl zusammengehören.

 

Marbach erleben – nicht nur vom Tribünenplatz aus

 

Das Festival ist dabei weit mehr als ein sportliches Großereignis. Familien dürfen sich auf einen Hobby-Horsing-Parcours für Kinder freuen, bei dem der Reitspaß auf Steckenpferden Einzug hält. Und natürlich darf auch die kulinarische Seite eines gelungenen Turniertages nicht fehlen: Crêpes, Spätzle, Wurst und Pommes sorgen für die passende Stärkung zwischen den Prüfungen. Wer das Haupt- und Landgestüt Marbach noch intensiver kennenlernen möchte, kann außerdem an den Gestütsführungen um 13.30 Uhr und 15.00 Uhr teilnehmen und dabei einen Blick hinter die Kulissen des traditionsreichen Gestüts werfen.

 

Vier Tage Pferdesport für alle

 

Ob ambitionierter Dressurfreak, Pferdeliebhaber, Nachwuchsfan oder Familie auf Wochenendausflug: Das 22. Festival des Dressurpferdes lädt dazu ein, die besondere Verbindung von Pferd, Sport und Tradition in Marbach zu erleben. Vom 20. bis 23. August heißt es deshalb: Vorbeikommen, zuschauen, mitfiebern und die Faszination Dressur in der einzigartigen Atmosphäre des Haupt- und Landgestüts Marbach erleben. Der Eintritt ist frei.

 

Die vollständige Zeiteinteilung sowie weitere Informationen zur Veranstaltung sind im Internet unter www.dressurfestival-marbach.de verfügbar.

 

PM

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