Victor Bettendorf aus Luxemburg gewinnt den Großen Preis
Als letzter Starter im nur fünfköpfigen Stechen hat der Luxemburger Victor Bettendorf den deutschen Sieg im Großen Preis der Global Champions Tour auf der Reitsportanlage Riesenbeck International vereitelt. Bis dahin hatte Daniel Deußer in Führung gelegen, gefolgt von Christian Kukuk.Das internationale Springturnier auf der Reitsportanlage Riesenbeck International lässt die Herzen der Aktiven höher schlagen, denn selten gibt es ein so umfangreiches Prüfungsprogramm. Hausherr Ludger Beerbaum und sein Team bieten eine Youngster-Tour, ein CSI2* und ein CSI3* bis hin zu den anspruchsvollsten Springen des CSI5*, das auch Gastgeber der Global Champions Tour ist. In diesem Jahr kam noch die Deutsche U25-Meisterschaft hinzu.
Die internationale Springsportserie Global Champions Tour gastiert nur einmal in Deutschland. Frühere Stationen waren Berlin und Hamburg, beide gibt es nicht mehr. Dafür öffnete Riesenbeck International seine Tore. Der kleine Ort in Westfalen verfügt zwar nicht über so reizvolle Kulissen wie beispielsweise Miami Beach, St. Tropez, Monaco oder Rom, aber dafür finden die Reiterinnen und Reiter die allerbesten sportlichen Bedingungen mit Gras- und Sandplätzen vor. 39 Paare hatten sich für das Hauptspringen, den Großen Preis der Global Champions Tour, empfohlen. Parcourschef Peter Schumacher hatte die Aktiven und ihre Pferde vor knifflige Aufgaben gestellt. Nur sechs Paare meisterten den Kurs ohne Fehler, zum Stechen traten fünf an, darunter die beiden Deutschen Daniel Deusser und Christian Kukuk. Deusser und seine belgische Stute Pepita Van T Meulenhof BR v. El Torreo de Muze gingen in der Zeit von 36,34 Sekunden früh die Führung. Auch Christian Kukuk und sein westfälischer Olympiapartner von 2024, Checker v. Comme il Faut, waren schnell unterwegs (0/36,82). Der deutsche Doppelerfolg war zum Greifen nahe. Aber als letzter Reiter machte Victor Bettendorf die Siegträume zunichte. Im Sattel seines französischen Wallachs Gibbs Un Prince v. Number One d'Iso Un Prince galoppierte er fehlerfrei in 35,37 Sekunden über die Ziellinie. Hinter Daniel Deußer und Christain Kukuk behauptete sich der Ire Denis Lnych mit dem Holsteiner Casall-Sohn Cordial auf dem vierten Platz (0/38,79), der Schwede Henrik von Eckermann und der belgische Hengst Minute Man v. Vigo d'Arsouilles schlossen sich auf Rang fünf an (0/41,83). Riesenbeck war die neunte Etappe der Serie. Weiter geht es mit London, Valkenswaard, Wien, Rom, Kairo und Rabat. Die Play Offs finden Mitte November in Riad statt. Das Ranking führt der für Belgien startende Ägypter Abdel Said mit 187 Punkten an. Auf den Plätzen zwei bis fünf: Max Kühner (AUT, 159), Edwina Tops-Alexander (AUS, 138,67), Katrin Eckermann (GER, 138) und Zoe Hank-Conter (BEL184,1). Zweitbester Deutscher ist Christian Ahlmann (120, Rang acht). Pferdesport Deutschland / hen





























