Olympiasieger Christian Kukuk stattete während seines mehrmonatigen USA-Aufenthalts auch dem Weltcup-Turnier von Williamsburg (Traverse City) im Bundesstaat Michigan einen Besuch ab, und zwar erfolgreich. Die dreiwöchige Turnierserie fand mit dem Weltcup-Springen ihren Abschluss. Hier ritt Kukuk mit Akarad Tivoli Z auf Platz drei.
Im Stechen des Weltcup-Springens von Williamsburg, das fünf Paare erreicht hatten, blieb nur der Schweizer Beat Mändli fehlerfrei. Er saß im Sattel der zehnjährigen belgischen Stute Qoachella v. Mosito und legte eine saubere, wenngleich nicht schnelle Runde vor (38,03 Sekunden). Es sollte trotzdem für den Sieg reichen, denn der Ire Shane Sweetnam ritt zwar schneller über die Ziellinie, aber dafür mit einem Abwurf belastet (4/35,61). Auch Christian Kukuk machte einen Fehler (4/37,68), Platz drei. Im Weltcup setzte er den zehnjährigen Zangersheider Akarad Tivoli Z (v. Akarad Hero Z) ein. Seit knapp einem Jahr reitet der 36-Jährige den braunen Wallach, den die Niederländerin Meike Zwartjens in den Sport gebracht hatte.
Ebenfalls Platz drei belegte Kukuk in einem 1,50 Meter-Springen zwei Tage zuvor. Im Sattel des zehnjährige irischen Wallachs HK Carrera (v. Carrera VDL) absolvierte er die Winninground fehlerfrei (0/33,88). Bis Ende April dieses Jahres war das Pferd mit Thorben Köhlbrandt unterwegs. Vor Kukuk rangierten der Sieger Daniel Bluman mit der KWPN-Stute Gemma v. Luisdam (33,811) und der Ire Daniel Coyle mit dem Hannoveraner Calippo v. Casallco (33,84). Das Trio an der Spitze lieferte sich eine Schlacht um hundertstel Sekunden.
Pferdesport Deutschland / hen




























