Max Paschertz lässt die internationale Junge-Reiter-Elite hinter sich

Foto: Die Sieger im NetAachen-Preis: Max Paschertz und Foodfox’ Cathilde H, eingerahmt von Dr. Thomas Förl (l., Aufsichtsratsmitglied des Aachen-Laurensberger Rennvereins) und Andreas Schneider (Geschäftsführer NetAachen) - Fotograf: ALRV/Jasmin Metzner

Foto: Die Sieger im NetAachen-Preis: Max Paschertz und Foodfox’ Cathilde H, eingerahmt von Dr. Thomas Förl (l., Aufsichtsratsmitglied des Aachen-Laurensberger Rennvereins) und Andreas Schneider (Geschäftsführer NetAachen) - Fotograf: ALRV/Jasmin Metzner

Auf heimischem Boden und der größtmöglichen Bühne zeigte der deutsche Nachwuchsstar zwei makellose Runden mit seiner Stute Foodfox’ Cathilde H und entschied das Finale der Jungen Reiter, den NetAachen-Preis, souverän für sich.

 

Der Jubel war groß, als die „1“ auf der Anzeigetafel aufleuchtete: Max Paschertz hatte es geschafft! Nach einer konzentrierten und flüssigen Vorstellung im Stechen des NetAachen-Preises konnte er sich als letzter Starter noch einmal ganz nach vorne schieben. Im Sattel von Foodfox’ Cathilde H setzte er die Bestzeit mit 36,48 Sekunden – knapp vor der bis dahin lange in Führung liegenden Irin Tabitha Kyle und ihrer Stute Desterly (36,97). Damit war der Coup vor heimischem Publikum gelungen, der deutsche Nachwuchsstar konnte gleich zur frühzeitigen Ehrenrunde ansetzen und genoss diese in vollen Zügen: Mit breitem Grinsen nahm er seinen Helm ab, reckte seine Faust in den Aachener Himmel und vergaß auch diejenige nicht, die ihm gerade diesen Triumph ermöglicht hatte – für seine neunjährige Holsteiner Stute gab es unter anderem einen liebevollen Kuss auf den Hals.

 

„Wir kennen uns schon seit drei Jahren und vertrauen uns sehr. Sie ist sehr schlau, das zeichnet sie aus und daher sind solche schnellen Runden mit ihr überhaupt möglich“, schwärmte ein überglücklicher Max Paschertz nach dem Sieg. Als letzter habe er die beste Startposition gehabt und sich vor seinem Ritt einige Runden der anderen Paare angeschaut. „Da wusste ich schon, dass ich alles geben muss, wenn ich heute gewinnen möchte. Aber ich hatte nichts zu verlieren und konnte volles Risiko gehen, meine Stute hat super mitgekämpft und zum Glück ist der Plan aufgegangen.“ Der Auftritt vor heimischem Publikum im Rahmen der FEI World Championships sei für die Jungen Reiter etwas ganz Besonderes. „Das ist für mich wirklich ein Highlight hier. Dann auch noch so einen Abschluss zu haben, ist phänomenal“, strahlte der 20-Jährige.

 

Entsprechend war auch die anschließende Siegerehrung eine emotionale Angelegenheit: Bei der deutschen Nationalhymne zu Ehren des Siegerpaars schien nicht nur Foodfox’ Cathilde H die außergewöhnliche Stimmung zu genießen, während sie mit gespitzten Ohren andächtig dastand. Auch ihr Reiter war sichtbar ergriffen, vor seinem Heimpublikum verdrückte Max Paschertz das eine oder andere Tränchen. Es folgte eine weitere Ehrenrunde zum Genießen: Mit strahlendem Lächeln, viel Lob für sein Pferd und Grüßen ins applaudierende Publikum.

 

Neben den Zweitplatzierten Tabitha Kyle und Desterly hatten auch Jone Illi und Celtas Quillian abgeliefert. Der junge Finne absolvierte das Stechen in 38,18 Sekunden und sicherte sich so den dritten Rang.

 
#welcomehome

 

PM

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