WM Aachen: Kür-Bronze für Heidemarie Dresing und Poesie

Heute geht es in der Para-Dressur um die Medaillen in der Kür

Nach Silber mit dem Team und einem kompletten Medaillensatz in der Einzelwertung geht es für Para-Dressurreiter am letzten Tag der Weltmeisterschaften in Aachen noch einmal um Medaillen - in der Kür. Hierfür konnten sich die besten acht aus dem Para Grand Prix B empfehlen, darunter auch alle vier deutschen Paare. DerTag startete aus deutscher Sicht mit einer Bronzemedaille.

 

Den Anfang machte einmal mehr die in Grade II startende Heidemarie Dresing mit Poesie. Zu einem Medley mit Liedern wie Song Sung Blue, Lili Marleen und Here comes the sun lieferte das Paar erneut eine elegante und harmonische Vorstellung ab. „Die Kür von Heidemarie und Poesie ist immer wieder ein Highlight“, sagte Bundestrainerin Silke Fütterer-Sommer. Beim Halten zu Beginn und am Ende zeigte sich die Oldenburger Rappstute allerdings erneut etwas nervös. Offenbar eine Erinnerung an den Lärm bei ihrem ersten Auftritt im Dressurstadion. „Ja, ich glaube, das Pferd hat da wirklich einen Schreck gekriegt. Es ist ein sensibles Pferd und hat doch daran zu knabbern, hier wieder ihre Ruhe zu finden“, sagte Fütterer-Sommer. „Ich bin da mega stolz auf Poesie. Das ist so ein tolles Pferd und es macht so mega Spaß, sie zu reiten. Das andere, das müssen wir halt noch üben. Ich lerne sie auch immer noch besser kennen, was sie da so triggert. Sie ist ansonsten, wenn sie aus dem Stall kommt, ja so ruhig und gelassen, auch beim Abreiten. Nur da drin (im Stadion) hatte sie jetzt ein kleines Problem. Aber sie läuft ja dann trotzdem gut.“

 

Die Goldmedaille gab es für die Triple-Paralympics-Siegerin Fiona Howard aus den USA mit der 13-jährigen Hannoveraner Stute Diamond Dunes (v. Wolkentanz), die direkt nach Dresing an den Start ging. Für sie hatte es in der Einzelwertung nur für Platz vier gereicht, in der Teamwertung hatte sie aber bereits entscheidend zum Sieg der USA beigetragen. In der Kür gab die Reiterin noch einmal alles und durfte sich sichtlich erschöpft über 81,866 Prozent freuen. Auch die letzte Starterin konnte sich noch vor Heidemarie Dresing platzieren. Die Britin Jemima Green und ihre Oldenburger Stute Fantabulous (v. Foundation) wuchs am letzten Tag über sich hinaus und lieferte mit 80,933 Prozent ihre persönliche Bestleistung ab. Dafür gab es nach Bronze in der Einzelwertung auch noch die Silbermedaille. 

 

Die weiteren deutschen Paare folgen um: 

 

13:39 Uhr: Helen Brandt (Grade IV) und Vulkan Vegas IB

 

14:15 Uhr: Anna-Lena Niehues (Grade IV) und Vive l'Amour  

 

15:49 Uhr: Regine Mispelkamp (Grade V) und Highlander Delight's  

 

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Pferdesport Deutschland/evb/Hb

 

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