Hannover und Weser-Ems auf den Plätzen zwei und drei
Die Sieger im Bundeswettkampf Vielseitigkeit 2026 kommen aus Sachsen. Im Rahmen des internationalen Vielseitigkeitsturniers in Sahrendorf setzte sich die Mannschaft des Landesverbandes Sachsen gegen die Teams aus Hannover und Weser-Ems durch. Insgesamt waren sechs Landesverbände am Start.
Der Bundeswettkampf Vielseitigkeit zählt zu den traditionsreichsten Mannschaftswettbewerben im deutschen Pferdesport und bietet insbesondere ambitionierten Amateuren und Nachwuchsreitern die Möglichkeit, sich auf Bundesebene zu messen.
Es war ein beeindruckender Aufholsieg für das Team Sachsen. Nach der Dressur rangierte die Mannschaft noch auf dem sechsten und letzten Rang, verbesserte sich nach dem Gelände auf Platz drei und übernahm nach dem abschließenden Springen die Führung. Christian Gärtner mit Veritas, Antje Schöniger mit DSP Schoensgreen Hedda, Cecile Rother mit Wiesenguts Auf Und Davon sowie Oliver Besecke mit Nostradamus P sicherten ihrem Landesverband mit 123,1 Minuspunkten den Titel.
Den Grundstein für den Erfolg legte vor allem Christian Gärtner mit Veritas. Mit der besten Dressur und am Ende 33,5 Minuspunkten lieferte das Paar damit das beste Ergebnis der Siegermannschaft.
Auch Hannover startete im Gelände zu einer Aufholjagd und arbeitete sich vom fünften auf den zweiten Platz der Zwischenwertung vor. Marleen Schreiber mit Belissimo Boy K, Antonia von Baath mit Butt's Archer, Laura Bardowicks mit Benzon 3 und Kurd Moritz von Ziegner mit Caldera Z machten am Geländetag einige Plätze gut. Strafpunkte im Springen verhinderten dann aber den Sieg, so dass sich die Gastgeber am Ende mit 130,3 Minuspunkten und Rang zwei begnügen mussten.
Nach dem Gelände auf Platz eins fiel die Mannschaft aus Weser-Ems im Springen auf Platz drei zurück (135,0 Minuspunkte). Maßgeblich zum Erfolg des Teams beigetragen hat Johanna Schumacher und Be My One, die mit einem Endstand von 32,7 Minuspunkten auch bestes deutsches Paar auf Platz zwei in der CCI2*-L-Prüfung wurden. Gemeinsam mit Karsten Jaspers auf Campione de Lux, Etta Glanzer-Reents auf Coopi Neuseriem und Johanna Wetjen-Sanders mit Wild West Candy Rose behauptete sich Weser-Ems schließlich auf dem Podium.
Auf den weiteren Plätzen des Bundeswettkampfs folgten Schleswig-Holstein (154,8 Minuspunkte), Hessen (211,8 Minuspunkte) und Westfalen (457,6 Minuspunkte). Pferdesport Deutschland/Bo





























