Foto: Kathrin Müller mit Beauty Queen
Voßwinkel. Vier Tage Spitzensport, Nachwuchspferde, regionale Reiter und ein großes Programm für die ganze Familie: Vom 3. bis 6. September lädt der Zucht-, Reit- und Fahrverein zu den Voßwinkeler Reitertagen ein. Die Vorzeichen für die diesjährige Auflage sind gut. Ein veränderter Turnierkalender sorgt für weniger Konkurrenzveranstaltungen am gleichen Wochenende und lässt die Verantwortlichen auf ein breites und qualitativ hochwertiges Starterfeld schauen. Insgesamt haben 258 Reiterinnen und Reiter mit über 1000 Pferden für das Turnier genannt.
„Mit dem Nennungsergebnis können wir sehr zufrieden sein“, sagt Philipp Müller, erster Vorsitzender des Zucht-, Reit- und Fahrvereins Voßwinkel. „Bei der Ausschreibung achten wir seit Jahren darauf, dass wir sowohl den regionalen Reitern als auch den Profis und den Reitern junger Pferde attraktive Prüfungen bieten. Diese Mischung kommt gut an. Wir rechnen mit rund 1200 Starts an den 4 Turniertagen.“
Sportlich setzt der Verein auf Bewährtes. Von den Prüfungen für die regionalen Reiter, über die Youngster und die Mittlere Tour bis hin zu den großen Springen erwartet die Zuschauer ein abwechslungsreiches Programm. Am Donnerstag stehen die Nachwuchspferde im Mittelpunkt. Die sportlichen Höhepunkte folgen am Wochenende: Am Samstagnachmittag sorgt das Championat der Stadt Arnsberg, ein S-Springen mit drei Sternen für das sportliche Highlight, bevor am Sonntag im Großen Preis von Voßwinkel die Entscheidung im wichtigsten Springen des Turniers fällt.
Internationale Erfahrung trifft auf starke Lokalmatadore
Auch die Teilnehmerliste verspricht hochklassigen Springsport. Mit Johannes Ehning und Tim Rieskamp-Goedeking werden zwei seit vielen Jahren international erfolgreiche deutsche Springreiter in Voßwinkel erwartet. Ebenfalls genannt haben unter anderem Marie Schulze Topphoff, Kai Terhoeven-Urselmans, Philipp Ahlmann und die frühere Deutsche Meisterin Angelique Böckmann.
Besonders gespannt sein dürfen die heimischen Zuschauer auf die Reiter aus der Region. Allen voran zählt Lokalmatadorin Kathrin Müller, die im letzten Jahr sowohl im Championat als auch im Großen Preis jeweils auf Rang zwei landete, zu den heimischen Mitfavoriten. Vom heimischen Reitverein starten Marco Lilienbecker und
Giacomo Siewert in den hohen Klassen. Vom Reitverein Hellefeld gehen unter anderen Anna-Maria Gründler und Stefan Leber an den Start. „Der Turnierkalender spielt uns in diesem Jahr ein Stück weit in die Karten“, erklärt Müller. „Es finden weniger große Konkurrenzveranstaltungen parallel statt. Deshalb haben wir auch in diesem Jahr ein breites und qualitativ hochwertiges Starterfeld.“
Samstagabend wird es sportlich – auch ohne Pferd
Nach dem Springsport ist am Samstag in Voßwinkel noch lange nicht Schluss. Beim Bullriding Contest geht es erneut darum, sich möglichst lange auf dem mechanischen Bullen zu halten. Neu hinzu kommt der Hobby Horsing - Biathlon. Dabei treffen Hobby Horsing und ein zusätzlicher Geschicklichkeitswettbewerb aufeinander. Nach den beiden Wettbewerben geht der Showabend direkt in ein gemütliches Beisammensein über.
Auch tagsüber soll das Turnier ein Ausflugsziel für die ganze Familie sein. Vossis Kinderland lädt die jüngsten zu Spiel und Spaß ein. „Uns ist wichtig, dass die Voßwinkeler Reitertage mehr sind als nur ein Sportturnier“, sagt der zweite Vorsitzende Günther Stock. „Natürlich steht der Springsport im Mittelpunkt. Gleichzeitig möchten wir, dass Familien und Besucher, die sonst vielleicht weniger Berührungspunkte mit dem Reitsport haben, gerne einen ganzen Nachmittag oder Abend bei uns verbringen.“
Planungssicherheit für die kommenden Jahre
Nicht nur sportlich blickt der ZRFV Voßwinkel optimistisch nach vorne. Der Verein hat seinen Pachtvertrag für die Reitanlage um weitere fünf Jahre verlängern können. Damit ist die Grundlage geschaffen, auch in den kommenden Jahren an der Tradition der Voßwinkeler Reitertage festzuhalten. Mindestens sieben weitere Turniere sind geplant. Die neue Planungssicherheit hat der Verein genutzt, um weiter in die Anlage zu investieren: Der Hauptplatz hat einen neuen repräsentativen Zaun erhalten und es gibt einen neuen eigenen Richterturm. „Für uns ist die Verlängerung des Pachtvertrags ein wichtiges Signal“, sagt Müller. „Wir wissen jetzt, dass wir langfristiger planen können. Deshalb haben wir investiert, um die Bedingungen für Reiter, Pferde und Zuschauer weiter zu verbessern.“
Möglich ist das viertägige Programm nur durch die Unterstützung zahlreicher Unternehmen aus der Region und durch die vielen ehrenamtlichen Helfer des Vereins. „Ohne dieses Engagement wäre eine Veranstaltung in dieser Größenordnung nicht machbar“, betont Müller. Der Startschuss fällt am Donnerstag, 3. September, um 8 Uhr. Der Eintritt ist an allen vier Turniertagen frei.
PM




























