Sophie Hinners mit vier Pferden im Finale
Er war in beiden Umläufen der Beste: Cadoc von Casall – Diamant de Semilly, vorgestellt von Sophie Hinners. Mit der Note 9,3 beendete der Holsteiner-Wallach den ersten Umlauf, in dem Cadoc mit „einer tollen Runde, in hohem Gleichmaß seine Aufgabe absolvierte“, so der Kommentator Peter Teeuwen, er erläuterte die Richterurteile.
„Dieses Pferd genügt allen Ansprüchen an ein modernes Springpferd, springt elastisch, energisch abfussend bei hoher Rittigkeit“. Im zweiten Umlauf wurde Cadoc noch besser: „Dieses Pferd will alles richtig machen, besticht durch seine Springmanier, seine Rittigkeit“, schwärmte Peter Teeuwen. 9,5 für den zweiten Umlauf, mit der Gesamtnote 18,8 ein überzeugender neuer Bundeschampion. Bestzerin des Cadoc ist Sonja Will. Sein Züchter Klaus-Jürgen Pohlmann konnte den Sieg vor Ort miterleben und nahm vor Freude strahlend die Glückwünsche entgegen.
Sophie Hinners hatte insgesamt vier Pferde ins Finale gebracht, drei davon für den zweiten Umlauf qualifiziert. Elton, der Hannoveraner Hengst von Emerald van de Ruytershof – Ludwig von Bayern, wurde im ersten Umlauf mit 9,2 bewertet, „er erfüllt alle Erwartungen, die wir an ein Springpferd stellen“, bestätigte der Kommentator. Auch im zweiten Umlauf „lässt dieses Pferd keine Wünsche offen“, befanden die Richter, 9,4 für den braunen Hengst. Addiert mit seiner Vornote bedeutete das 18,6, Silbermedaille für den von Jens Löhden gezüchteten Elton. Besitzer ist die Will & Vogel Equestrian GmbH.
Das Gestüt Lewitz ist Züchter und Besitzer des Bronzemedaillengewinners Stakkaiello PS. Vorgestellt wurde der OS Hengst von Emilia Löser. Wie man dem Namen des Dunkelbraunen leicht entnehmen kann ist er ein Sohn des Stakkato, Muttervater ist Chacco-Blue. Den Richtern gefiel im ersten Umlauf vor allem sein enormer Abdruck aus der Hinterhand und sein gutes Vorderbein, machte aber leichte Abstriche an seine Rittigkeit zwischen den Sprüngen (8,9). Die war im zweiten Umlauf deutlich besser, dabei beeindruckte Stakkariello PS wiederum durch kraftvolles Springen. 9,5 die Note, Gesamtnote 18,4, Platz drei.
32 Pferde gingen in der Finalprüfung an den Start, die acht Besten erreichten den zweiten Umlauf, nachdem sie den ersten Umlauf mit einer Wertnote 8,8 oder besser beendet hatten.Sophie Hinners lobte die tolle Atmosphäre in der Lankhorst Arena. „Ich kann mir heute nichts Schöneres vorstellen als hier zu siegen“, sagt sie bei der Siegerehrung. Außerdem bedankte sie sich ausdrücklich bei ihrem Team, das so fantastisch hinter ihr gestanden und ihr zugearbeitet hat. „Ohne sie hätte ich das heute gar nicht hingekriegt“.
Der BMLEH-Tierschutzpreis, ein Sonderehrenpreis für besonders pferdegerechtes Reiten des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat wurde an Matthias Reins vergeben. Pferdesport Deutschland/Christine Meyer zu Hartum
Starterlisten, Live-Ergebnisse und einen individuell erstellbaren Zeitplan zu den Al Shira’aa Bundeschampionaten bietet die App „Meine FN“. Weitere Infos gibt es auch unter www.bundeschampionate-warendorf.de.




























