Al Shira'aa Bundeschampionate: Clarimero gewinnt das Finale der siebenjährigen Springpferde

Alexander Schill reitet Holsteiner Wallach zum Titel

Acht Paare zogen in das Stechen um den Sieg bei den siebenjährigen Springpferden ein. In der Lankhorst Arena war der Holsteiner Wallach Clarimero mit Alexander Schill das schnellste fehlerfreie Paar.

 

Clarimero ist der Sieger bei den siebenjährigen Springpferden. Der Holsteiner Schimmel war der Schnellste im Stechen (0/39,40) und sicherte seinen Besitzern Joachim und Alexander Schill den Löwenanteil des Gewinngeldes in der mit 15 000 Euro dotierten Springprüfung der Klasse S**, dem Preis der Sunseeker Mähroboter. Alexander Schill hat den von Bettina Friemel gezüchteten Wallach vorgestellt. Er ritt auf volles Risiko, am Ende wurde der mächtige Einsatz mit dem Sieg belohnt. Clarimero ist ein Sohn des Clarimo, MV Catoki. In seinen Adern fließt bestes Holsteiner Springblut.

 

Ubiko mit Sophie Hinners waren die Favoriten auf den Titel, nachdem sie in der ersten Qualifikation den fünften Rang belegt und die zweite Qualifikation gewonnen hatten. Ubiko war der erste Starter im Stechen, die Mannschaftsweltmeisterin von Aachen absolvierte den Stechparcours flott und routiniert und legte die Messlatte für die nachfolgenden Reiter mächtig hoch (0/39,84). Am Ende waren Ubiko und Hinners knapp geschlagene Zweite. Der von Ingo Klassen gezogene OS Wallach von Uriko (Clooney NDL) MV Quality absolvierte den Umlauf wie auch das Stechen in feinstem Rhythmus und Gleichmaß. Er steht im Besitz der Vogel & Will Equestrian GmbH.

 

Marvin Jüngel hatte zwei seiner drei im Umlauf an den Start gebrachten Pferde strafpunktfrei vorgestellt. Mit Dr. Don war er zwar im Stechen reell schnell unterwegs, leider fiel eine Stange (4/39,50). Damit erreichte er Platz drei mit dem Dunkelfuchs von Don, MV Catoki. Als Züchter des OS Hengstes steht die Zuchtgemeinschaft Esther und Lothar Schall im Pedigree, Besitzer ist Tobias Kunze.

 

32 Pferde waren im Finale der siebenjährigen Springpferde an den Start gegangen, acht blieben im Umlauf strafpunktfrei. Eine Punktlandung des Parcourschefs Peter Schuhmacher, ist es doch immer der Wunsch des Verantwortlichen, dass sich ein Viertel der Starter für das Stechen qualifiziert. Nicht nur diese Rechnung ging auf, durch den fulminanten Ritt der ersten Starterin Sophie Hinners mussten sich die Nachfolgenden, ausnahmsweise mal nur Reiter, keine Reiterinnen, mächtig beeilen. Es war ein spannender Wettkampf zum Ende des vorletzten Championatstages, der vor noch gut gefüllten Tribünen stattfand. Pferdesport Deutschland/Christine Meyer zu Hartum

 

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